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Da wir uns mit unserem Angebot natürlich auch an Kindergärten und Kitas richten möchten, haben wir unter Kindergarten-Spielzeug Produkte aus unserem Sortiment zusammengefasst, die für Kindergärten sehr gut geeignet sind.

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Übersicht Schadstoffe

Hier bekommen Sie einen Überblick über häufig vorkommende Schadstoffe in Spielzeug und deren Auswirkungen auf die Gesundheit.
 
 
Azofarbstoffe:

Mit über 2000 organischen Verbindungen stellen die Azofarbstoffe die größte Gruppe der Farbstoffe. Sie zeichnen sich durch besonders lichtechte, stabile und kräftige Farben aus, die sich gut mischen lassen. Der Ausgangsstoff zur Herstellung der Azofarbstoffe, Anilin, wurde früher aus Steinkohleteer extrahiert. Heute gewinnt man Anilin in einer chemischen Reaktion aus Erdöl.

Viele Azofarbstoffe werden im menschlichen Körper durch Enzyme in ihre Ausgangsverbindungen aufgespalten, die als stark krebserzeugend gelten. Während Azofarbstoffe zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein breites Anwendungsspektrum hatten, ist deshalb heute ihre Verwendung hauptsächlich auf die Färbung von Fetten, Holz und Papier beschränkt. Nur einige wenige sind auch zum Färben von Lebensmitteln, Kosmetikartikeln und Textilien zugelassen. Viele Azofarbstoffe stehen noch immer unter Verdacht, Allergien und Pseudoallergien auszulösen, sowie am hyperkinetischen Syndrom (Zappelphillip) beteiligt zu sein.
(Quelle:www.biosicherheit.de)

 
Phthalate:
 
Phthalate sind Weichmacher die in Puppenköpfen, Schnorcheln, aufblasbaren Plastiktieren und anderen Kunststoffprodukten enthalten sein können. Nehmen die Kinder das Spielzeug in den Mund löst sich der Schadstoff und gelangt so in den Körper, was zu Schäden an Leber und Nieren führen kann. Außerdem stehen Phthalate im Verdacht wie Hormone zu wirken und so Unfruchtbarkeit, Übergewicht und Diabetes bei Männern auszulösen.
Lesen Sie dazu einen Artikel der SZ: Männer von Weichmachern bedroht
 
 
 
Bisphenol A

Bisphenol A ist ein Grundstoff zur Herstellung des Kunststoffes Polycarbonat. Er ist in vielen Alltagsgegenständen wie Babyfläschchen, Plastikschüsseln und der Innenbeschichtung von Konservendosen enthalten. Innerhalb Deutschlands werden jährlich ca. 410.000 Tonnen vermarktet. Bisphenol A kann sich bei Kontakt mit Lebensmitteln aus dem Produkt lösen und ist dann in diesen nachweisbar. Der mittlere Gehalt an Bisphenol A im menschlichen Blut ist mittlerweile höher als die Konzentration, die bei Mäusen zu einer Beeinträchtigung der Sexualentwicklung führen kann.

Bisphenol A gehört zu den hormonellen Schadstoffen, die bereits in winzigen Mengen in unseren Hormonhaushalt eingreifen können. Es ist außerdem ein gutes Beispiel dafür, wie wenig die traditionelle Risikobewertung noch geeignet ist, tatsächliche Schäden zu erfassen: Möglicherweise ist es durch eine direkte Einwirkung auf Hormonrezeptoren in geringeren Konzentrationen schädlicher als in größeren Mengen. Frühreife, eine reduzierte Spermienzahl oder auch Verhaltensstörungen werden als mögliche Folgen diskutiert.
(Quelle: www.bund.net)


 
Zinnorganische Verbindungen:
 
Sie gehören zu den giftigsten Chemikalien, die der Mensch bewusst in Umlauf bringt. Trotzdem wurden Sie immer wieder in PVC-Spielzeug gefunden. Schon durch Berührung mit der Haut, erst recht aber durch Verschlucken besteht die Gefahr ernsthafter Gesundheitsschäden. Zinnorganische Verbindungen können das Hormonsystem beeinflussen und zu Nervenschäden führen.
 
 
PAK Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe :
 
PAK geraten durch Verbrennung, z.B. in Dieselmotoren, in die Luft und kommen somit vor allem im städtischen Raum vor. Eine zusätzliche Belastung durch PAK-haltige Materialien sollte daher unbedingt vermieden werden.
 
Die Wirkung auf den Menschen hängt stark von der Zusammensetzung der PAK ab.
Das Einatmen, die Aufnahme durch den Mund oder die Haut kann zu Gesundheitsschäden führen.
PAK entfetten die Haut, führen zu Hautentzündungen, können Hornhautschädigungen hervorrufen, die Atemwege, Augen und den Verdauungstrakt reizen. Einige PAK sind beim Menschen eindeutig krebserzeugend (z.B. Lungen-, Kehlkopf-, Hautkrebs). Die Möglichkeit der Fruchtschädigung oder Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit besteht.
 
Schwermetalle
 
Schwermetalle, vor allem Blei, wurden in Farben und Lacken von Spielzeug gefunden.
Durch Speichel lösen sich die Metalle aus dem Lack und geraten in den Körper, wo sie im schlimmsten Fall zu einer Vergiftung führen.
Das Gefährliche an Blei ist, dass es sich im Körper ansammelt und langfristig zu einem geschwächten Immunsystem und Lern- und Konzentrationsschwächen führen kann.
 
 
Formaldehyd:
 
Formaldehyd findet sich oft in Leim und Klebstoffen. Es handelt sich um ein stechend riechendes Gas, welches Schleimhäute und Atemwege reizt. Es kann Augen- und Nasenreizungen sowie Hustenreiz, Kopfschmerzen und Unwohlsein hervorrufen. Anders als Blei reichert es sich aber nicht im Körper an. Trotzdem besteht der Verdacht, dass Formaldehyd krebsfördernd wirkt.